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Ich bin ein schlechter Schmied

Vor drei Nächten habe ich mir schon einmal das ganze Jahr von der Seele geschrieben - doch wie in diesem Jahr üblich - ging was furchtbar schief und die Arbeit der ganzen Nacht war spurlos verschwunden.
Ich hoffe das ich mich auf diese Weise vor einer erneuten Enttäuschung schützen kann.


Als ich das letzte Mal geschrieben hab ging es mir noch recht gut. Irgendwie hatte ich trotz allen noch ein wenig Zuversicht und noch einen Hauch von Hoffnung - doch heute ist irgendwie nicht wirklich etwas davon übrig geblieben.
Aber ich denke ich fange besser ganz am Anfang an. Zumindest am Angang diesen Jahres.


Ob das nächste Jahr genauso, oder noch schlechter werden kann als dieses? Eigendlich würde wohl fast jeder sagen - schlimmer gehts nimmer, doch das hab ich Ende letzten Jahres auch gesagt, und musste frststellen - schlimmer, geht IMMER.

Schon Anfang Januar glaubten wir - noch schlimmer geht nicht.
Das Baby meiner jüngsten Schwester starb am errechneten Geburtstermin in ihrem Bauch. Es traf die ganze Familie wie ein Schlag.
Doch denke ich das sich keiner von uns wirklich vorstellen kann wie uaussprechlich weh es meiner Schwester und ihrem Mann getan hat. Die Beiden mussten ihre kleine Tochter ganz `normal`zu Welt bringen.
Ich weiß bis heute nicht wo die Beiden die Kraft hergenommen haben. Denn sie haben es geschafft diesem grausamen Ereigniss noch etwas Besonderes - fast schönes zu verleihen.
An dem Tag der Beerdigung hat es mir fast das Herz zerrissen. Denn das was ich sehen musste konnte falscher und furchtbarer nicht sein.
Mein Schwager trug seine kleine Tochter in einem wunderschön bemalten Sarg zu ihrer letzten Ruhestätte. Dieses Bild werde ich nie vergessen - kein Elternteil sollte je sein Baby auf dem Arm tragen müssen.
Die Beiden haben es irgendwie geschafft trotz all der tiefen Trauer, den Mut nicht zu verlieren.
Im April erwarten sie ihren ersten Sohn.
Wir sind alle ständig in Gedanken bei den Beiden und hoffen und beten das alles gut geht.


Im Februar flog mein drei Jahre verheimlichter Rückfall auf. Ich bin Alkoholikerin. Und noch am gleichen Tag kam meine mittlere Schwester und holte meine beiden Kinder aus der `Gefahrenzone`.
In meiner ersten Reaktion war ich wütend - denn ich hatte das Gefüh sie würde mir die Kinder weg nehmen.
Ich brauchte zwei Wochen um mir einen Platz auf der Entgiftung zu erkämpfen.
Hätte meine Schwester nicht die Kinder mitgenommen - es hätte länger gedauert bis ich wach geworden wäre.
Für mich war klar das ich ganz dringend an mir arbeiten muss - wenn ich die Kinder nicht ganz verlieren wollte. Und das tat ich. Meine Kinder hatten es mehr als verdient entlich eine Mutter zu bekommen - die in der Lage ist ihnen all das zu geben was eine Ma eigendlich ihren Kindern geben sollte. Ich wünschte mir nichts sehnlicher als wieder mit meinen Kindern zusammen zu sein und endlich eine kleine Familie werden zu können.

Ich hatte zwar ein Ziel nachdem ich endlich im Lkh war, aufhören konnte über die Vergangenheit und mein Versagen zu weinen. Aber ich stand ziemlich allein da. Meine ganze Familie konnte mir nur sehr schwer verzeihen das ich sie so lange angelogen hatte. Mein Vater sprach über zwei Monate nicht mit mir. -- Bis heute ist das Verhältniss zu meiner Familie nicht wirkich wieder da.--l


So, nun mach erstmal eine Pause.



zur Zeit bin ich bei ganz lieben Freunden. Ich musste weg von `Zuhause` - denn ich habe es dort über die Weihnachtstage nicht ausgahalten.
Heute Abend muss ich wieder zurück.
Und ich weiß nicht mal wirkich warum ich dorthin zurück gehe. Ich bin wegen meinem Freund dorthin gezogen. Jetzt haben wir uns gtrennt.
Er empfindet, das ich mich getrennt hab - völlig plötzlich und unerwartet. So ist das. Hätte er mich und das was ich immer wieder gesagt habe wahrgenommen - es wäre alles andere als Unerwartet gekommen.
Ich habe Bauchweh bei dem Gedanken wieder zu ihm zu fahren. Mir ist nach allem was ich dieses Jahr erlebt habe - im Ende nichts mehr geblieben.
Keine Kinder, keine Familie, kein Freund, kein Zuhause - zur Zeit nicht mal mehr Hoffnung oder Selbstachtung.
Ich habe Bauchweh, weil ich Angst habe seinen Anschuldigungen auf der einen Seite und seiner absoluten Ignoranz meinen Gefühlen gegenüber auf der anderen Seite. Genau das sind die Dinge die mir auch den letzten Rest in mir zerstört haben.
Es ist als läge meine Seele offen und schwer verletzt da und ich weiß nicht womit ich sie schützen kann - davon sie zu heilen.....

Für mich endet dieses Jahr .....
einfach so. Es gibt nichts was ich feier kann. Und ich weiß nicht worauf ich mich freuen soll.
Anfang des Jahres war ich voller Hoffnug. Hatte Ziele. Sogar Träume.Ich hatte den Willen zu kämpfen wie ein Tier. ----- Aber ich habe bitter erleben müssen, das all das nicht genug war.

Ich habe meinen Weg, meine Hoffnung und meine Ziele verloren. Oder sie sind mir brutal geraubt worden.


Mein Leben ist bisher nie wirklich rund gelaufen. Aber ich war bisher nie so ....... ich weiß nicht was ich noch soll. Ich weiß nicht was ich tun soll. Nicht wo hin soll.
Und auch wenn mir das richtg Angst macht - ich komme nicht los.



Bis dann
28.12.08 10:40
 


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